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Frauwalde entdecken: Dorfgeschichte und Brauchtum

Unterkünfte in Frauwalde

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Frauwalde verbindet Dorfgeschichte mit dem traditionellen Zampern und einer regionalen Bezeichnung. In Großkmehlen stehen eine Wanderung durch die Kmehlener Berge und historische Kulturthemen im Mittelpunkt. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich dadurch unterschiedliche Schwerpunkte: In Frauwalde prägen Dorfkern und Brauchtum das Bild, in Großkmehlen Landschaft und Geschichte.

Dorfgeschichte und Brauchtum in Frauwalde

Zum Bodendenkmal im Dorfkern von Frauwalde gehören Bereiche aus dem deutschen Mittelalter und der Neuzeit. Damit sind im historischen Bild des Ortes zwei Zeitabschnitte vertreten. Der Blick richtet sich auf den Dorfkern als Ganzes und nicht allein auf ein einzelnes Datum; so lässt sich die örtliche Geschichte über mehrere Epochen hinweg einordnen.

In Frauwalde wird außerdem der traditionelle Brauch des Zamperns gepflegt. Gegenüber den archäologischen Zeitspuren setzt dieser Brauch einen anderen Akzent: Er gehört zur überlieferten Kultur des Ortes. Wer sich für Kultur interessiert, findet hier zwei verschiedene Anknüpfungspunkte – den geschichtlichen Dorfkern und das gelebte Brauchtum.

Frauwalde zählt zu den Orten, die im Volksmund teilweise als Schradendörfer bezeichnet werden. Diese regionale Bezeichnung ergänzt den Blick auf den Ort um eine sprachliche Spur. Der Dorfkrug Frauwalde befindet sich in der Dorfstraße 23, 01990 Frauwalde.

Wandern in den Kmehlener Bergen bei Großkmehlen

In Großkmehlen beginnt die 9 km lange Rundwanderung durch die Kmehlener Berge. Sie folgt ausgeschilderten Waldwegen entlang des Kamms. Zu den Punkten auf der Runde zählen der Kutschenberg, der Aussichtspunkt „Sachsenblick“, Reste einer alten Skisprungschanze und die Autocrossstrecke. Ein Abstecher zu einer alten Skihütte ist möglich. Die Länge, der Rundcharakter und die markierten Waldwege geben der Tour einen klar umrissenen Rahmen; die Stationen verbinden Landschaftspunkte mit Hinweisen auf verschiedene Nutzungen des Gebiets.

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Der Landkreis bezeichnet den Kutschenberg mit 201 Metern als höchste Erhebung Brandenburgs. Bei der ehemaligen Skisprungschanze ist die Schneise des früheren Aufsprunghangs deutlich erkennbar. Auf der Wanderung stehen damit Aussichtspunkt und Höhenpunkt neben sichtbaren Resten des früheren Wintersports; die Autocrossstrecke setzt einen anderen, motorsportlichen Akzent.

Schloss und Orgelgeschichte in Großkmehlen

Zum Schloss Großkmehlen gehören ein sanierter Gutshof und ein öffentlicher Schlosspark. Ein Rittersitz in Großkmehlen ist seit 1391 nachweisbar; 1499 wurde die Familie von Lüttichau mit Großkmehlen belehnt.

Zur Silbermannorgel in Großkmehlen gehört eine eigene historische Abfolge. Der Vertrag mit Gottfried Silbermann wurde am 11. Januar 1717 geschlossen. Auftraggeberin war Johanna Eleonore, verwitwete Generalin von Brauße; als Bezahlung wurden 1.000 Taler vereinbart. Nach einer Restaurierung wurde die Orgel 1996 mit einem Konzert von Matthias Eisenberg ein zweites Mal geweiht. Vertrag und zweite Weihe markieren unterschiedliche Stationen: den Auftrag für die Orgel und ihre spätere erneute Weihe nach der Restaurierung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Großkmehlen.

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