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Georgenthal entdecken: Landschaft und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Georgenthal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Georgenthal bringt zwei konkrete Themen zusammen: ein geschütztes, von Seen und einem Fließ geprägtes Landschaftsgebiet und eine Ortsgeschichte, die bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurückreicht. Auch die historische Chaussee zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) führt in die Geschichte des Ortes. Wenn Sie Natur und historische Spuren verbinden möchten, bieten diese Themen unterschiedliche Blickwinkel auf Georgenthal.

Seen und eiszeitlich geprägte Landschaft

Das FFH-Gebiet „Matheswall, Schmielen- und Gabelsee“ trägt die EU-Nr. DE 3551-301 und die Landes-Nr. 067. Es umfasst 187 Hektar, erstreckt sich in Südwest-Nordost-Richtung über etwa 4,2 Kilometer und ist bis zu etwa 950 Meter breit. Das Gebiet liegt im Landkreis Märkisch-Oderland in der Gemeinde Falkenhagen (Mark), Brandenburg. Es reicht vom Ortsteil Georgenthal über den Gabelsee und den Schmielensee bis zum Schwarzen See östlich von Falkenhagen (Mark).

Bei Georgenthal gehört der Quellbereich des Platkower Mühlenfließes zum FFH-Gebiet. Der weitere Verlauf liegt in einer Schmelzwasserrinne, die sich in die eiszeitliche Grundmoränenplatte gegraben hat. Ebenfalls zum Gebiet gehören der Kalksee, der Gabelsee sowie der Große und der Kleine Schmielensee. So lässt sich die Landschaft nicht nur anhand ihrer Seen, sondern auch über die vom Wasser geprägte Geländeform beschreiben.

Ortsgeschichte und Spuren an der Chaussee

Vor 1756 legte der Rittergutsbesitzer Georg Abraham von Hohendorff in einer Talsenke ein Vorwerk an und nannte es Georgenthal. Es lag drei Kilometer südlich des Gutshofs Falkenhagen. Auf Anordnung Friedrichs II. vom 3. Februar 1756 wurden dort unter anderem ausländische, nichtpreußische Familien angesiedelt. Ab 1776 wurde Georgenthal als Kolonie bezeichnet und hatte einen eigenen Schulzen.

Auch die Verkehrswege prägten die Geschichte des Ortes. Um 1800 wurde die Chaussee von Berlin nach Frankfurt (Oder) zwischen Heinersdorf und Treplin über Georgenthal und Petershagen geführt. Der Umweg wurde eingerichtet, weil Madam Blum, die Generalpächterin von Falkenhagen, für das abzutretende Land einen zu hohen Preis verlangte. Im Zuge des Chausseeausbaus entstand um 1800 in Georgenthal ein Chausseehaus. Eine weitere historische Spur steht an der B 5: der denkmalgeschützte Meilenstein bei Kilometer 20,1.

Der ehemalige Gasthof „Grundkrug“ in Georgenthal wird heute als Ferienhof genutzt. Damit ist auch ein früherer Gasthof Teil der gegenwärtigen Nutzung des Ortes.

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Unterkunft für den Aufenthalt

Der Ferienhof Georgenthal verfügt über sechs Ferienwohnungen. Prüfen Sie vor einer Buchung die aktuelle Verfügbarkeit. So können Sie die Unterkunftsentscheidung mit den Themen verbinden, die Sie an Georgenthal interessieren: dem geschützten Landschaftsraum, den Seen und der Ortsgeschichte.

Der weitere Blick auf Falkenhagen (Mark)

Im übergeordneten Reiseziel Falkenhagen (Mark) gibt es Badestellen am Schwarzen See, am Gabelsee und am Mühlenteich; die Wasserqualität wird regelmäßig beprobt. In Falkenhagen gibt es außerdem einen Hundestrand. Diese Hinweise betreffen Falkenhagen (Mark) als übergeordnetes Reiseziel und sind nicht automatisch örtliche Angebote in Georgenthal.

Für historisch und technisch interessierte Wanderer bietet die Falkenhagener Heide einen anderen Schwerpunkt: Dort können sie Gebäude und Ruinen des heereseigenen Rüstungsbetriebs „Muna Ost/Seewerk, Falkenhagen“ entdecken. Der Betrieb wurde von 1939 bis zum Frühjahr 1945 errichtet und war teilweise verbunkert. Eine weitere Möglichkeit, das übergeordnete Reiseziel zu betrachten, ist die Radrundtour von Alt Rosenthal über Regenmantel nach Falkenhagen (Mark).

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Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Reitwein, Zechin, Zeschdorf, Neulewin, Gusow-Platkow, Treplin, Vierlinden, Hönow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.