Cottbus zwischen Parkkunst, Stadtgeschichte und Natur
Unterkünfte in Cottbus
Cottbus lässt sich mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten entdecken: spätgotische Backsteingotik, sorbisch-wendische Kultur, Parkkunst und Naturerlebnisse prägen das Bild der Stadt. Zwischen der Oberkirche St. Nikolai, den Museen, dem Branitzer Park und dem Tierpark können Sie Ihren Aufenthalt nach verschiedenen Interessen gestalten. Besonders reizvoll ist der Wechsel zwischen historischen Sammlungen und grünen Parklandschaften.
Kirchenbau, Stadtgeschichte und Kultur
Die Oberkirche St. Nikolai ist eine spätgotische, dreischiffige Backstein-Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert und gilt als größte Kirche der Niederlausitz. Ein Aufstieg auf den 55 Meter hohen Kirchturm bietet einen Blick über die grüne Stadt Cottbus. Architektur und Aussicht verbinden hier zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Stadt.
Das Wendische Museum in Cottbus/Chóśebuz widmet sich der Kulturgeschichte der Sorben/Wenden in der Niederlausitz. Mit Exponaten, Trachten und Dokumenten vermittelt seine Dauerausstellung Einblicke in das sorbische/wendische Leben von früher bis heute sowie in Traditionen, Sprache und Identität. Das Stadtmuseum Cottbus setzt einen anderen Schwerpunkt: Als zentrales Museum zur Stadtgeschichte präsentiert es in der Dauerausstellung „Das Gedächtnis der Stadt“ Sammlungen über das Leben, Arbeiten und die Kultur der Region sowie über die Entwicklung von Cottbus und der Niederlausitz.
Weitere Museen eröffnen besondere Themenfelder. Das Brandenburgische Apothekenmuseum zeigt vollständig erhaltene Apothekeneinrichtungen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, darunter original eingerichtete Offizinen, eine Kräuterkammer, eine Giftkammer und ein Galenisches Labor. Das Flugplatzmuseum wiederum zeigt 90 Jahre Geschichte der Cottbuser Flugplätze und der Luftfahrt in der Lausitz. So können Sie kulturelle Erlebnisse danach auswählen, ob Sie sich eher für Stadtgeschichte, regionale Kultur, historische Apotheken oder Luftfahrt interessieren.
Branitzer Park: gestaltete Landschaft und Parkkunst
Der Branitzer Park erzählt seine Geschichte auch durch die Landschaft selbst. Hermann Fürst von Pückler-Muskau gestaltete ihn zwischen 1845 und 1871 aus einer flachen Agrarlandschaft zu einer kunstvollen Parklandschaft mit Hügeln, Tälern und Gewässern. Zu den zwei Erdpyramiden des Parks zählt die Seepyramide, die als Grabstätte Pücklers dient. Die Formen der Landschaft und die Pyramiden geben dem Park einen eigenen Charakter.
Der wiederhergestellte Gutshof im Branitzer Park von Fürst Hermann von Pückler-Muskau ist das Eingangstor zu dem international bedeutsamen Gartenkunstwerk. Die Dauerausstellung im Besucherzentrum des Gutshofs informiert über die künstlerischen Prinzipien Pücklers und des Cottbuser Malers Blechen sowie über Entstehung und Bedeutung des Branitzer Parks. In der Ausstellung lässt sich außerdem eine Ballonfahrt über den Branitzer Park erleben. Damit verbindet der Besuch die Parklandschaft mit Informationen zu ihrer Gestaltung und Geschichte.
Grüne Anlagen und Erlebnisse im Freien
Der Spreeauenpark ist ein 55 Hektar großes Parkareal, das das innerstädtische Grün von Cottbus mit dem Landschaftspark Branitz verbindet. Staudengärten am Wasser, alte Eichenalleen, Buchenwälder, ausgedehnte Wiesenflächen und Ruhezonen prägen die Parklandschaft. So stehen innerhalb des Parks unterschiedliche Eindrücke nebeneinander: gestaltete Themengärten, bewaldete Bereiche und offene Wiesen.
Der Wiesenpark im Spreeauenpark wird für Open-Air-Konzerte, große Feste und Picknicks genutzt. Der Parkpavillon dient als Veranstaltungsbühne für bis zu 1.200 Zuschauer und wird für Feste, Open-Airs, Konzerte sowie Theater-, Licht- und Feuerinszenierungen genutzt. Veranstaltungen sind damit ein eigener Akzent neben den Grünanlagen. Wenn ein bestimmtes Ereignis für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie die Termine vorab. Der Wiesenpark verfügt außerdem über ein gut ausgebautes Wegesystem, über das sich die anderen Bereiche des Parks erreichen lassen.
Der Niederlausitzer Tertiärwald im Cottbuser Spreeauenpark umfasst die Bereiche Findlingsallee, Mammutstubben und Kohlemoor. Diese benannten Abschnitte setzen im Park einen weiteren Naturakzent. Wer die Grünanlagen erkundet, findet hier also neben Gärten, Alleen, Wiesen und Ruhezonen auch einen Bereich, der sich mit verschiedenen Elementen des Tertiärwaldes beschäftigt.
Tierpark und Familienausflug
Der Tierpark Cottbus liegt zwischen der Spree, dem Branitzer Park und dem Spreeauenpark. Er beherbergt über 1.200 Tiere aus 170 Arten; diese Bestandszahlen können sich allmählich verändern. Ein Streichelzoo und ein Spielplatz gehören ebenfalls zum Angebot und machen den Tierpark besonders familienfreundlich. Für Familien ist das eine konkrete Ergänzung zu Museen und Parklandschaften; die Auswahl der Tagesziele kann sich daran orientieren, ob Sie Tiere, Kultur oder gestaltete Natur in den Mittelpunkt stellen möchten.
Die Unterkunft passend zu Ihren Plänen wählen
Bei der Suche nach einer Unterkunft in Cottbus lohnt es sich, zunächst die eigenen Schwerpunkte festzulegen. Ein Aufenthalt mit Fokus auf Museen und Stadtgeschichte unterscheidet sich inhaltlich von einem Programm rund um Parkkunst, grüne Anlagen oder den Tierpark. Überlegen Sie, welche Erlebnisse Sie vorrangig einplanen möchten, und prüfen Sie anschließend, welche Lage der in Betracht kommenden Unterkünfte zu Ihren ausgewählten Zielen passt. So richtet sich die Wahl an Ihrem Reiseplan aus, ohne dass eine bestimmte Art des Aufenthalts vorausgesetzt wird.
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Als untergeordnetes Reiseziel können Sie Kahren entdecken. Für weitere Reiseideen: Frankfurt / Oder, Brandenburg an der Havel.
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