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Lautenbach entdecken: Felsen, Freibad und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Lautenbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lautenbach verbindet markante Felsformationen und den Blick ins untere Murgtal mit einer ausgeprägten Ortsgeschichte. Dazu kommt ein kleines Freibad mit Blick auf die Lautenfelsen.

Wandern zu den Lautenfelsen

Der Aufstieg zu den Lautenfelsen bietet einen freien Blick über Lautenbach und das untere Murgtal. Ein rund 3,2 Kilometer langer Rundweg führt zu den Felsen, überwindet etwa 200 Höhenmeter und bietet am Ziel auf 610 m ü. NN einen weiten Blick auf die Umgebung. Damit stehen Strecke, Höhenunterschied und Aussicht als konkrete Orientierung für die Wanderplanung bereit.

Die Lautenfelsen sind sogenannte „wollsackverwitterte“ Granitbuckel und rund 300 Millionen Jahre alt. Das Gebiet um den Lautenfelsen ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Wer Wanderrouten nach ihrer Länge vergleicht, findet neben dem Rundweg auch die Etappe Gernsbach–Lautenbach: Sie ist etwa 6,7 Kilometer lang. So lassen sich eine Rundtour zu den Felsen und eine längere Etappe als unterschiedliche Streckenformate einordnen.

Freibad und Zeit im Freien

Das kleine Freibad bietet Liegewiesen und Sitzgelegenheiten. Für Kinder gibt es einen schattigen Sandkasten und Spielgeräte; Tischtennis, Tischfußball und ein Bolzplatz ergänzen die Möglichkeiten vor Ort. Ein angeschlossener Kiosk gehört ebenfalls zum Bad. Der Blick auf den Lautenfelsen verbindet den Freibadbesuch mit einem markanten Motiv der Lautenbacher Landschaft.

Feiertag und Geschichte im Ort

Lautenbach begeht jährlich am 2. Juli einen eigenen Feiertag zu Mariä Heimsuchung, der auf ein Gelübde zurückgeht. Im Zusammenhang mit Mariä Heimsuchung führt eine Prozession von der Kirche durch das gesamte Dorf bis hinauf zur Illertkapelle. Die Tradition gibt dem Datum einen besonderen lokalen Bezug.

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Auch die alte Kirche im Oberdorf erzählt von der Geschichte des Ortes. Ihre Vorgängerkapelle wurde 1815 bei einem verheerenden Brand zerstört, der den größten Teil des Dorfes in Schutt und Asche legte. Die heutige alte Kirche wurde am 14. April 1818 eingeweiht. Damit stehen der Feiertag und die Kirchengeschichte für zwei unterschiedliche Zugänge zu Lautenbachs religiösem Erbe.

Weitere Entdeckungen im übergeordneten Reiseziel Gernsbach

Im übergeordneten Reiseziel Gernsbach bieten historische Bauwerke einen eigenen kulturellen Schwerpunkt. Das Alte Rathaus in Gernsbach zählt zu den schönsten und kunsthistorisch bedeutendsten Wohnbauten seiner Zeit in Süddeutschland. Seit April 2012 befindet sich in den oberen Stockwerken des Gernsbacher Alten Rathauses das Museum der Harmonie, das von der Jan Brauers-Stiftung betrieben wird. Der Storchenturm gehört seit über 500 Jahren zum Gernsbacher Stadtbild; nach seiner Renovierung wurde dort 2014 eine Dauerausstellung eingerichtet.

Auch die Wanderangebote im übergeordneten Reiseziel Gernsbach unterscheiden sich in Länge und Charakter. Die Gernsbacher Runde ist 43,8 Kilometer lang und kann in zwei bis drei Tagesetappen bewältigt werden; teilweise weist sie starke Steigungen auf. Der Kunstweg am Reichenbach ist dagegen ein leicht ansteigender, 3,2 Kilometer langer Wanderweg vom Gernsbacher Teilort Obertsrot-Hilpertsau nach Reichental. Werke bekannter Künstler aus Baden-Württemberg und dem europäischen Ausland säumen den Weg. Da sie von Künstlern ausgeliehen sind, können sie unterschiedlich lange dort bleiben.

Weitere Reiseziele entdecken: Gaggenau, Ötigheim, Loffenau, Ottersweier, Iffezheim, Sinzheim, Gernsbach, Weisenbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rastatt.

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