Oberkirch: Wege, Geschichte und Ausblicke
Unterkünfte in Oberkirch
Oberkirch verbindet Wege am früheren Gewerbekanal mit Stadtgeschichte, Baukultur und markanten Aussichtspunkten. Rund um den Stadtteil Gaisbach reichen die Eindrücke von der Schauenburg bis zur Kapelle St. Georg; mitten in der Innenstadt lädt der Stadtgarten zum Verweilen ein. So lässt sich der Aufenthalt mit Rundwegen, historischen Themen und gemeinsamen Aktivitäten gestalten.
Rundwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Der Oberkircher Mühlbachpfad ist 6,2 Kilometer lang. Er folgt bachabwärts dem früheren Gewerbekanal und führt über den Renchdamm zum Ausgangspunkt zurück. Informationstafeln vermitteln unterwegs zusätzliche Einblicke. Der Weg verbindet damit eine konkrete Strecke mit dem früheren Gewerbekanal.
Der Sagenrundweg Oberkirch ist etwa 9 Kilometer lang und führt als Rundweg um den Eselskopf, den Stadtteil Gaisbach und den Ortsteil Wolfhag. Acht Informationstafeln stehen entlang des Weges. Verglichen nach der Streckenlänge ist der Mühlbachpfad die kürzere Option; die beiden Runden setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte für die Tagesplanung.
Stadtgeschichte und Baukultur
Das Heimat- und Grimmelshausenmuseum widmet sich der Stadtgeschichte, altem Handwerk, Landwirtschaft, Industrie und dem Brauchtum des Renchtals. Die Themen reichen damit von der Entwicklung der Stadt bis zu Handwerk und Alltag im Tal. Wer sich für die Baugeschichte interessiert, findet in Oberkirch weitere konkrete Anknüpfungspunkte.
Die Kapelle St. Georg im Ortsteil Gaisbach wurde 1623 von Hannibal von Schauenburg gestiftet. Eine andere Perspektive auf Baukultur bietet die Architekturroute Oberkirch: Sie umfasst sechs Oberkircher Bauwerke, die wegen ihrer baulichen und gestalterischen Qualität die strengen Kriterien der Auswahlkommission erfüllen. So stehen eine einzelne Kapelle und eine Route mit mehreren ausgewählten Bauwerken für unterschiedliche Zugänge zur Architektur.
Schauenburg und Ausblicke
Die Ruine Schauenburg ist ein Wahrzeichen oberhalb des Oberkircher Stadtteils Gaisbach und liegt auf einem 397 Meter hohen Bergvorsprung. Erbaut wurde die Burg zwischen 1070 und 1090; zwischen 1240 und 1275 wurde sie als Schildmauerburg mit mehreren Wohntürmen ausgebaut. Die zeitliche Abfolge macht zwei markante Phasen ihrer Baugeschichte greifbar.
Von der Burgwirtschaft neben der Schauenburg reicht der Ausblick über Oberkirch und die Rheinebene bis nach Straßburg. Der Geigerskopfturm ist 20 Meter hoch und bietet ebenfalls einen Blick über die Rheinebene, bei gutem Wetter bis zu den Vogesen. Beide Aussichtspunkte eröffnen also unterschiedliche Blickrichtungen und Bezugspunkte.
Stadtgarten und Weinproben
Mitten in der Innenstadt bietet der Stadtgarten Sitzbänke, einen Ententeich und einen großen Spielplatz. Familien können dort Minigolf und Boccia spielen und anschließend im Biergarten entspannen. Damit lässt sich ein Besuch im Stadtzentrum um Spiel und eine gemeinsame Pause ergänzen.
Bei der Oberkircher Winzer eG werden öffentliche Weinproben mit Kellerbesichtigung angeboten. Da der veröffentlichte Terminplan zeitabhängig ist, prüfen Sie ihn am besten vor Ihrer Reise. So können Sie dieses Angebot bei der Planung Ihres Aufenthalts berücksichtigen.
Oberkirch und der regionale Rahmen
Der Ortenaukreis liegt zwischen dem Rhein und dem Schwarzwald. In diesem übergeordneten Reiseziel gibt es 23 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von rund 3.110 Hektar; sie erstrecken sich von der Rheinebene bis in die Höhenlagen des Schwarzwaldes. Dieser regionale Blick ergänzt die konkreten Ziele in Oberkirch um eine Perspektive auf die Landschaft des gesamten Kreises.
Prüfen Sie anschließend die Lage der jeweiligen Unterkunft in Bezug auf Ihre geplanten Ziele. So richtet sich Ihre Auswahl nach dem Urlaub, den Sie in Oberkirch verbringen möchten.
Weitere Reiseziele entdecken: Oberharmersbach, Ohlsbach, Ortenberg, Rust, Bad Peterstal-Griesbach, Haslach Im Kinzigtal, Meißenheim, Nordrach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ortenaukreis.