Wustermark entdecken: Geschichte, Natur und Ausblicke
Unterkünfte in Wustermark
Wustermark eröffnet verschiedene Zugänge zu einem Aufenthalt: Baugeschichte in der Dorfkirche und im Olympischen Dorf von 1936, der Aussichtsturm am Finkenberg sowie Natur- und Honigthemen in Elstal und der Döberitzer Heide.
Baugeschichte in Wustermark und Elstal
Die Dorfkirche Wustermark entstand 1703 unter Verwendung älterer Bausubstanz. Der quadratische Turm mit barocker Schweifhaube kam 1793 hinzu; die hölzerne Innendecke in Form eines Tonnengewölbes stammt aus dem Jahr 1885. Die Begriffe benennen unterschiedliche Formen: Die Schweifhaube ist die geschwungene Turmhaube, das Tonnengewölbe beschreibt die Form der Decke.
Einen anderen Blick auf Geschichte bietet das Elstaler Olympische Dorf von 1936. Viele alte Gebäude wurden umgebaut; ihre Bauweise lässt noch erkennen, wie die damaligen Sportler dort lebten und sich auf Wettkämpfe vorbereiteten. So stehen hier sowohl die Gebäude als auch die Lebens- und Wettkampfvorbereitung der Sportler im Mittelpunkt des historischen Interesses.
Aussicht und Naturerlebnisse
Wanderwege, die sternförmig auf den Aussichtsturm am Finkenberg zuführen, machen den Turm zu einem klaren Ziel. Bei passenden Sichtverhältnissen reicht der Rundblick bis zum 25 Kilometer entfernten Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin. Aussicht und Wege bieten damit zwei konkrete Anknüpfungspunkte für die Planung: den Weg zum Turm und den Blick, der sich von dort eröffnet.
In der Döberitzer Heide sind das Natur-Erlebniszentrum Döberitzer Heide und Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide eigene Anlaufpunkte. Der Besuch beider Orte ist kostenfrei; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Bedingungen beim Betreiber.
Elstal: Honig und Manufakturenmarkt
Das Bienenmuseum in Karls Erlebnis-Dorf Elstal gibt Einblicke in die Welt der Honigproduzenten. Prüfen Sie vor der Planung eines Besuchs die aktuellen Besuchsmöglichkeiten. Im Manufakturenmarkt von Karls Erlebnis-Dorf Elstal können Sie stöbern und Andenken oder Mitbringsel erwerben. Damit verbindet Elstal unterschiedliche Interessen: Das Museum richtet den Blick auf Honig, während der Markt Gelegenheit zum Stöbern und zum Erwerb von Mitbringseln bietet.
Havelland als übergeordneter Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Havelland spielen auch Vogelbeobachtung und Radfahren eine Rolle. Am Südufer des Gülper Sees lädt ein rund 1,5 Kilometer langer Lehrpfad mit illustrierten Informationstafeln zur Vogelbeobachtung ein. Während des Vogelzugs im Frühling und Herbst versammeln sich dort bis zu 100.000 Gänse und hunderte Kraniche; hinzu kommen zahlreiche Watvögel, Enten und Silberreiher. Die Jahreszeit ist dabei ein wichtiger Unterschied: Diese großen Vogelansammlungen sind mit dem Frühjahrs- und Herbstzug verbunden.
Für individuelle Radrouten lässt sich im Havelland die Knotenpunktwegweisung nutzen. Der Havelland-Radweg führt durch das Havelländische Luch über Nauen, Ribbeck und Rathenow bis in den Natur- und Sternenpark Westhavelland. Er ist überwiegend asphaltiert, flach und angenehm zu fahren. So lassen sich bei der Reiseplanung die konkreten Ziele in Wustermark und die eigenständigen Natur- und Radthemen des übergeordneten Havellands getrennt gewichten.
Weitere Reiseziele entdecken: Nauen, Gollenberg, Märkisch Luch, Schönwalde-Glien, Seeblick, Rhinow, Brieselang, Dallgow-Döberitz
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Havelland.