Seeburg: Dorfkirche im Kornfeld und Malkurse auf Gut Seeburg
Unterkünfte in Seeburg
Seeburg zwischen Dorfkern und Kornfeldern
Im Ortszentrum von Seeburg steht die Dorfkirche inmitten von Kornfeldern. Sie ist ein sehr frühes Beispiel für den Steinbau im neu besiedelten Land östlich der Elbe. Der Ort verbindet damit einen konkreten Eindruck seiner ländlichen Umgebung mit einem bemerkenswerten Zeugnis früher Baugeschichte. Wer sich für Architektur interessiert, findet hier einen besonderen Schwerpunkt der Seeburger Ortsgeschichte.
Kreative und aktive Erlebnisse auf Gut Seeburg
Auf Gut Seeburg bietet die Kunstschule Malkurse mit bereitgestellten Materialien an. Dabei kommen unter anderem Öl-, Acryl-, Aquarell-, Kreide- und Tuschtechniken zum Einsatz. Die unterschiedlichen Techniken geben Ihnen verschiedene Möglichkeiten, sich im Kurs mit dem Malen zu beschäftigen. Klären Sie die Kurstermine vor Ihrer Planung direkt ab.
Ebenfalls auf Gut Seeburg bieten die Ponykids Berlin reitpädagogischen Unterricht für Kinder ab drei Jahren an. Für Familien, die diese Aktivität in ihre Überlegungen einbeziehen möchten, ist die Altersangabe eine nützliche Orientierung. Die Teilnahme erfordert eine direkte Anfrage beim Anbieter.
Wege durch die Döberitzer Heide und ein Halt im Ort
In der Umgebung von Seeburg führt vom Eingang am Havelpark ein Reit- und Wanderweg durch die Döberitzer Heide nach Seeburg. In der Heide gibt es außerdem 15 Kilometer Reitwege. Diese dürfen nur auf den ausgewiesenen blauen Wegen genutzt werden. Wer einen Ausflug plant, sollte diese Beschränkung bei der Routenwahl berücksichtigen.
Im Ortsteil Seeburg von Dallgow-Döberitz gibt es seit November 2018 den Kleinen Seeburger Dorfladen an der Potsdamer Chaussee 1. Dort werden regionale Produkte und Köstlichkeiten angeboten; außerdem gibt es ein kleines Café. Das Sortiment kann sich ändern. Für die Suche nach Unterkünften in Seeburg ist die gewünschte Mischung aus Ortsgeschichte, kreativen Kursen und Aktivitäten im Freien ein sinnvoller Ausgangspunkt: So können Sie Ihre Reiseplanung an den Erlebnissen ausrichten, die Sie besonders interessieren.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Dallgow-Döberitz
Auch Dallgow-Döberitz bietet eigene Bau- und Kulturgeschichte. Die Dorfkirche Dallgow ist ein spätgotischer, rechteckiger Feldsteinbau aus dem 14. Jahrhundert. Ihr Mauerwerk besteht aus großen Feldsteinen; im Inneren befinden sich ein Altar mit Engeln, eine Holzkanzel und eine bemalte Orgelempore. Der Wasserturm in der Wilhelmstraße von Dallgow-Döberitz ist ein geschütztes Baudenkmal. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Massivbauweise aus Ziegeln errichtet und besteht aus einem runden Schaft sowie einem polygonalen Obergeschoss.
Ein anderes Kapitel der regionalen Geschichte erzählt die Weiße Maria, auch Trauernde Maria genannt. Die Gedenkstätte aus dem Jahr 1917 erinnert an die in einem Kriegsgefangenenlager verstorbenen Inhaftierten und befindet sich an der B5 in Dallgow-Döberitz. Die Skulptur wurde vermutlich von einem französischen Kriegsgefangenen geschaffen. Wer sich für Landschaft und Bewegung interessiert, findet in Dallgow-Döberitz außerdem eine Wanderung durch die Döberitzer Heide, die am Bahnhof Dallgow-Döberitz beginnt und endet und entlang des Schwanengrabens führt. Dallgow-Döberitz ist zudem an die Radwanderwege des Havellandes und an den überregionalen Radwanderweg E1 angebunden.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dallgow-Döberitz.