Rolligerechtes Madagaskar

Rolligerechtes Madagaskar Freundliche und hilfsbereite Madagassen begegnen einem fast an jeder Ecke

Madagaskar für Rollstuhlfahrer

Wie gut kann man die schöne Insel Madagaskar vor der Ostküste von Mosambik mit dem Rollstuhl besuchen? Sehr gut. Es gibt mit der MM24 Klinik in Tana und Antsirabe eine gute medizinische Versorgung. Man kann ebenso nach La Réunion fliegen, falls ein Notfall eintritt. Der Flughafen ist sehr gut auf Rollstuhlfahrer eingestellt und es gibt sowohl ausreichend hilfsbereite Madagassen als auch Menschen, die einfach respektvoll Platz machen, wenn es einmal eng wird.

Infos zu Madagaskar

Madagaskar ist der zweitgrößte Inselstaat weltweit. Seine Hauptstadt Antananarivo, kurz Tana genannt, hat rund eine Millionen Einwohner und liegt auf über 1.400 Metern im zentralen Bergland Madagaskars. Die meisten Madagassen sprechen Malagasy und Französisch ist ebenfalls Amtssprache. Da zwischen 2007 und 2010 auch Englisch Amtssprache war, kann man sich dort auch in dieser Sprache verständigen.

Unterkünfte für Rollstuhlfahrer auf Madagaskar

Es gibt auf Madagaskar, vornehmlich in den Städten, Unterkünfte verschiedener Preisklassen. Davon sind einige für Rollstuhlfahrer geeignet und machen einen schönen Urlaub auf der großen Insel möglich. Wie bei allen Afrikareisen im Rollstuhl muss man kompromissbereit und ebenfalls ein bisschen abenteuerlustig sein. Hotels, Appartements und Ferienhäuser kann man buchen und sollte vorher genau nach den Konditionen fragen.

Im Rollstuhl auf Madagaskar unterwegs

Safaris im Rollstuhl-Urlaub auf Madagaskar

Madagaskar kann gut mit dem Rollstuhl erkundet werden. Für Safaris sind die Fahrzeuge entsprechend rolligerecht ausgerüstet. Wer auf Madagaskar die Natur genießen möchte, kann dies sehr gut in den Schutzgebieten tun. Diese sind manchmal nur einige Hektar groß, bieten aber die Inselfauna im tiergerechten Umfeld. Man zahlt rund zehn Euro pro Person und Tag und muss oftmals einen staatlich angeordneten Führer buchen. Es gibt auch private Schutzgebiete, die man etwas preiswerter erkunden kann. Einheimische Führer kennen und erklären die Natur und die Gegebenheiten vor Ort sehr genau – sie verdienen den Lebensunterhalt für sich sowie ihre Familien. Daher kann man sie guten Gewissens unterstützen. Die einheimischen Begleitpersonen leisten Gästen mit Mobilitätseinschränkungen zudem gern Hilfestellung, sollte dies notwendig werden. Große Bereiche Madagaskars sind abgeholzt worden. Man sieht allerorts den typischen rote-orangen Lehmboden. Daher auch die Bezeichnung „Rote Insel“. Und diese Farben verändern sich während der Verwitterung. Daher kommen auch die herrlichen Farbeindrücke auf Bildern von Madagaskar.

Madagaskars Natur rolligerecht erkunden

Die prachtvolle Natur Madagaskars ist ein Muss im Rollstuhl-Urlaub auf der afrikanischen Insel. Traumhaft sind die mehr als 1.000 Orchideenarten der Insel und die Farben der Weihnachtssterne sind in der Nationalflagge dargestellt. Etwas Besonderes: Faltet man ein Blatt entlang der mittleren Blattader auf, so erscheint dort der Umriss Madagaskars. Lemuren und Chamäleons tummeln sich, man sieht Fledermäuse, zahlreiche Vogelarten und den Minipuma. Achtung - er greift auch Menschen an, wenn er sich in die Enge getrieben fühlt. Zu den über zwanzig Primatenarten zählen auch die Lemuren auf der Insel. Das Fingertier Aye-Aye lebt ebenso gut in der rötlichen Landschaft wie die über sechzig Süßwasserfischarten in ihrem nassen Element. Man kann mit dem Rollstuhl und einer Hilfsperson auch Madagaskar gut erkunden. Sicherheitshinweise findet man auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Foto: RK-Wiedamann-Media

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